Du kriegst ziemlich viel Taschengeld von deinen Eltern. In deiner Klasse munkelt man, du wärst unter den Spitzenverdienern. Am Monatsende bleiben dir sogar ein Euro über, die du nicht direkt in Playstation-Spiele und Discobesuche investiert hast. Das muss sich ändern, sagst du dir, wozu hat man denn Geld.
Du beschließt daher, dein eigener Linux-Server muss her. Du weißt zwar noch nicht genau wozu du den später benötigst, aber du hast dich selbst längst überzeugt, und du bestellst. Du musst dich beim Ausfüllen des Formulars zwar 2-3 Jahre älter machen, damit du den Vertrag abschließen kannst, aber was macht das schon.
Wo ist die Systemsteuerung?
Schon wenige Tage später hast du ihn, deinen schicken, neuen, tollen Linux-Server mit gewaltigen 100 MBit direkt ins Internet. Absolut problemlos und spottbillig, dein WoW-Account kostet mehr. Du hast nämlich Glück, du wohnst in einem Land, wo es eine große Anzahl an Serveranbietern gibt, die sich gegenseitig in einem Preiskampf verwickelt haben. Du weißt gar nicht, dass es nur wenige Orte auf unserem hübschen schützenswerten Planeten gibt, wo Server ähnlich günstig sind. Da trifft es sich auch wunderbar, dass du mit deinem neuen Server auch gleich der Umwelt etwas gutes tust. So macht Umweltschutz doch Spaß!
Zugegeben, deine private Homepage mit angeschlossenem Portal für deine Gilde ächzt und krächzt noch nicht ganz unter den Besuchermassen deiner dreizehn täglichen Besucher, aber du bescheinigst ihr Potential! Es ist also keine Frage für dich, deine Seite wird das Herzstück deines neuen Servers. In der Mail von deinem neuen Hoster hat man dir zwar irgendwelche Zugangsdaten geschickt, aber in deinem Windows Terminal Client wollen die nicht funktionieren. Auch der Hinweis vom Support, du sollst PuTTY benutzen, macht dich nicht wirklich glücklich, du findest da einfach keine klickbare Oberfläche. Irgendwann fällt es dir wie Schuppen von den Augen, da gibt es keine Oberfläche und dieses komische blinkende Ding im PuTTY ist dein schicker, neuer, toller Linux-Server. Schnell merkst du, Linus ist nichts für dich. Du hättest es lassen sollen.
Vom Regen …
Doch du bist nicht ein Level 60 Magier in WoW geworden, weil du schnell aufgibst. Außerdem ist da noch die Mindestvertragslaufzeit. Dumm das. Du hättest vorher lesen sollen, welchen Vertrag du eingehst. Dir ist zwar grundsätzlich klar, dass du einen Webserver mit PHP-Unterstützung auf deinem Server brauchst, aber wie du zu dem kommst, das weiß der Herr allein. Du bist ja nicht doof, du wirfst einfach ein paar Worte bei Google rein und bist überrascht – offensichtlich bist du mit dem Problem nicht allein. Du kannst dich vor Anleitungen, HowTos und Hilfen gar nicht retten. Sechs Stunden später – bei WoW vermisst man dich schon – kommst du zum Fazit, dass dein Hoster den Webserver Apache und PHP auf deinem Debian bereits vorinstalliert hat und deine Seite auch schon irgendwie läuft. Entnervt reicht dir das für deine ersten Erfahrungen mit Linux.
Doch diese Tortur will kein Ende nehmen, du findest bloß einen Daemon nach dem anderen, der konfiguriert werden will, völlig überfordert wendest du dich an Hilfe-Foren, doch auch dort verstehst du die Antworten nicht. Längst fragst du dich, was an einem Betriebssystem so gut sein soll, das nicht einmal eine Systemsteuerung hat.
Langsam reift in dir die Einsicht, dass du so einem Server nicht gewachsen bist, überhaupt brauchst du ihn nicht einmal. Eigentlich, findest du, reicht dir ein bisschen Webspace vollkommen – da schmeißt man einfach den FTP-Klienten an und deine Webseite funktioniert. Einfach so. Ohne komische Konfigurationsdateien und einer unzugänglichen Shell. Doch die Erkenntnis kommt spät, dummerweise hast du einen Vertrag geschlossen, das hast du nicht bedacht. Aber du hast ja einen Freund, du kennst ihn zwar nicht persönlich aber er ist voll nett und so, zwar ein mieser WoW-Spieler, aber versteht wohl was von Servern. Kurzerhand gibst du ihm deine Zugangsdaten und spannst deinen Kollegen ein. In der Tat läuft plötzlich auch dein Mailserver und du kannst auch wieder über FTP auf deine Daten zugreifen. Du bist glücklich und denkst wochenlang nicht mehr an den Server.
… in die Traufe
Doch am 1. des nächsten Monats bist du entsetzt. Du erhälst nämlich eine Rechnung von deinem Hoster. Du müsstest nachzahlen, heißt es da. Du wärst 2,5 TB über deinem Trafficlimit (du wusstest nicht einmal, dass du so etwas hast), sagt man dir und du sollst 75 Euro nachzahlen. Völlig bleich und entsetzt sagst du dir, dass das gar nicht sein könne – bei deinen 13 Besuchern. Doch all das Jammern nützt nichts, auch der Support bestätigt dir, das sei kein Irrtum. Dein Server würde unglaublich viel Traffic auf Filesharing Ports machen, versichert man dir; ob du da einen Torrent-Klienten laufen hättest, wollte man wissen. Langsam dämmert dir, woher der viele Traffic wohl kommt.
Doch es hilft alles nichts, zähneknirschend musst du zahlen. Dein Freund ist natürlich unauffindbar, seinen Namen kennst du nicht. In deiner Verzweiflung lässt du den Server neu installieren. Daran vorher Backups von deinen Daten zu machen, denkst du verständlicherweise in der Situation nicht. Erst hinterher. Doch jetzt reicht es dir endgültig, du kündigst deinen Server. Die restlichen 4-5 Monate Vertragslaufzeit willst du durchstehen und dann dieses Kapitel vergessen.
Doch mit der Zeit verheilen deine Wunden und du wagst dich doch wieder an diese mysteriöse Shell. Überfordert bist du noch immer, doch viele, viele Stunden später hast du deinen Server zumindest ganz allein und mit hilfreichen Anleitungen soweit, dass deine Vorstellungen im Großen und Ganzen erreicht sind und sogar deine neue Homepage ist wieder online, wenngleich auch noch etwas leer. “Never change a running system” sagst du dir und überlässt den halb funktionierenden Server sich selbst. Die Monate verstreichen und du denkst nur noch wenig an deinen Server.
Macht nichts. Ich denke sehr viel daran. Und auch viele andere Menschen, die administrativ im Internet unterwegs sind. Denn du bist Schuld, dass wir alle ständig Probleme mit amoklaufenden Servern haben, genauso wie es der deine ist. Ein Sicherheitskonzept oder Softwareaktualisierungen innerhalb eines Wartungszyklus sind dir völlig unbekannt. Wozu sich auch noch um einen Server kümmern, wenn du nicht einmal auf deinem Winows-Desktop Updates installierst. Wenn du auf deinem Desktop so glücklich damit wirst, mach es so. Meinen Segen hast du. Aber dass dein Server eine für deine Verhältnisse Hochgeschwindigkeitsanbindung an das Internet hat, vergisst du. Genauso, wie jeder der deine IP-Adresse findet direkt auf deinem Server ankommt. Da ist kein Router der deinen Rechner vom Internet trennt. Was soll schon passieren, fragst du dich.
Du bist dumm. Du bist dumm, töricht und naiv, wenn dir trotz deiner schlechten Erfahrungen mit deinem vermeintlichen Freund nichts einfällt, was man mit einer statischen IP und einer 100 MBit-Anbindung in das Internet alles anstellen kann. Man kann deinen Server zum Beispiel kapern, wenn du dich monatelang nicht um ihn kümmerst. In eine ferngesteuerte Drohne schließt er sich dann einem großen Botnetz an und plötzlich hat dein Server seine Aufgabe gefunden. Von jenem Tag an wird er Spam-E-Mails versenden oder DDoS-Angriffe auf Webseiten fahren, die du nicht einmal kennst. Ja, stell dir vor, die nervenden Spam-E-Mails die auch du täglich kriegst kommen zu einem Großteil von Servern wie dem deinen.
“Wenn ich gewusst hätte”, höre ich dich schon wimmern, “wie viel Ärger so ein eigener Server macht, hätte ich mir doch nieeeeeee einen geholt”. Ja, wenn du das gewusst hättest. Aber vielleicht hast du es gewusst und es nur nicht bedacht? Dachtest du wirklich, jeder kann einen Server administrieren, nur weil die Angebote verlockend sind? Dachtest du wirklich, du würdest einfach so problemlos herausfinden, wie das alles funktioniert? Wenn jeder einen Server administrieren könnte, der zu Hause auch Word bedienen kann – wieso hast du dich dann nicht gefragt, warum es Leute gibt, die diese Aufgabe hauptberuflich machen?
Doch jetzt ist es zu spät, du hast deinen Server schon. Und ich eine Menge Ärger, wegen Leuten wie dir. Danke dafür.












70 comments
27 pings
Administrator says:
July 10, 2011 at 05:27 (UTC 1)
“Wozu sich auch noch um einen Server kümmern, wenn du nicht einmal auf deinem Winows-Desktop Updates installierst. Wenn du auf deinem Desktop so glücklich damit wirst, mach es so. Meinen Segen hast du. Aber dass dein Server eine für deine Verhältnisse Hochgeschwindigkeitsanbindung an das Internet hat, vergisst du.”
Du denkst allen ernstes es ist nicht schlimm wenn jemand die Sicherheit seines Desktops vernachlässigt und er somit ein Teil eines Botnetzes wird? Solche Menschen haben sogar deinen Segen? So ein Rechner hat zwar weniger Bandbreite jedoch wird der Provider ihn bei einem DOS Angriff oder Spam nie vom Netz nehmen. Bei nem Server ist das anders. Gekaperte Server können in Deutschland nicht lange ihr unwesen treiben. Eine abuse Mail an den Hoster und der Server wird vom Netz genommen. Die größten Probleme entstehn uns durch Nachlässige Windows User deren Rechner zweckentfremdet werden. Aber solche Leute müssen ihr Verhalten ja nicht ändern. Wozu auch. Immerhin haben sie sogar den Segen eines Computer Profis wie dir.
Jessy says:
August 25, 2011 at 10:20 (UTC 1)
seht netter beitrag!
bin mal gespannt, bis die regierung einen riegel davor schiebt. und fuer bestimmt sachen einen computer fuehrerschein foerdert….
wie du schon schreibst, kann jeder 12 jaehrige einen vserver mit linux oder windows mieten… und wer darf das alles ausbaden….
J says:
August 30, 2011 at 18:24 (UTC 1)
Ein intelligenter und wirklich lesenswerter Artikel!
Die Domain burnachurch.com fand ich aber besser, wann wurde diese den geändert und gab es dafür einen Grund?
Chal says:
October 15, 2011 at 15:36 (UTC 1)
sehr gut geschriebener artikel :)
Demokrat says:
November 21, 2011 at 18:18 (UTC 1)
Netter Artikel… Wer irgendwas Administratives im Internet betreut, der sollte grundsätzlich schon mal auf Windoofs verzichten :D Damit fängt’s nämlich meistens an…
User says:
December 28, 2011 at 04:28 (UTC 1)
Hallo Mitschreibende :)
Wenn ich rückblickend auf die letzten 10 Jahre in Bezug auf “Aller Anfang ist schwer | Alter schlauer Fuchs” eine Aussage machen soll, ist es die, das es nocheine, uns alle bedrohende und sich stetig weiterentwickelnde Problematik:
Ausser den von SPAMBOTS BEFALLENEN Windows-Klicki-Tunti-Bunti-HomeRechnern – und – NICHT SO GUT GEWARTETEN Roots von “noch-nicht-Profis” in Sachen Linux-Administration gibt…!
Und zwar ist das die wirklich pausenlos und exponenziell wachsende Aggressivität in Foren die sich mit der Materie befassen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Rumgeblaffe oben. Was soll soein Schwachsinn? Es ist, oder sollte logisch sein, das, wenn man ein OS neu kennenlernt, man sich VOR dessen ‘In Betrieb Bringung’ sach- und besser fachkundig machen sollte. Ich sehe es jedenfalls als Voraussetzung an. Man gibt auch nicht in einem neuen Auto, das man grade vor 10 min beim Händler abgeholt hat – Vollgas.
Doch denke ich, oder nehme an, das das ein Menschenverstand erfassen, analysieren und verarbeiten kann.
Ich verstehe -natürlich- den Zorn, der bei manchen Admins aufkommt, wenn er sich an seine Lehrzeit erinnert und einen Neuling grosspurig “Haha, ich bin Linux-Admin mit eigenem Root” singen hört.
Doch die Abwehrreaktion gegen Neulinge nehmen stärker zu wie wahrscheinlich die Kaperung irgendwelcher Roots. Und seien sie auch noch so schlecht gewartet.
DIESkann ich persönlich aber IN KEINSTER WEISE akzeptieren!!!
Was soll soetwas?
Du bist dumm. Du bist dumm, töricht und naiv, wenn dir trotz deiner schlechten Erfahrungen mit deinem vermeintlichen Freund nichts einfällt, was man mit einer statischen IP und einer 100 MBit-Anbindung in das Internet alles anstellen kann.Ist soetwas nötig? Sind diese Worte angemessen um einem Vorfreude zu versauen? Ist es nötig, als hochrangiger – hauptberuflicher Linux-Admin zu meinen, man wäre Gott? Wenn man -allgemein gesprochen- etwas kann, was ein anderer nicht kann, nicht gut, oder was auch immer… Ist das Grund, ihm die Freude kaputtzumachen?! Natürlich macht es auch stolz, einen Root zu haben, doch noch stolzer macht es, wenn man seinen Server wirklich im Griff hat und so weitreichend einfühlsam ist, einem (in unserem Beipiel) Linux-Admin-werden-Wollendem mitzuteilen, wo er offensichtlich einem schweren Irrtum unterliegt, wo er Hilfe benötigt, was er korrekt macht und ihn zum guten Nachfolger der Linux-Admin-Ähra schult – DANN kann man ECHT und WAHRHAFTIG von sich sagen, das man gut ist. Und wenn ein Neuling es nicht begreifen will, muss man ihm einen anderen Weg aufzeigen, ihm zeigen, an welchem Punkt er straucheln wird, sollte er seine Einstellung zur Materie nicht ändern.
Aber menschlich!!!!!!!!!!!!!!!
Und nicht “bah bah bah…,doof,…Idio*…
Das kann jedes trotzige Kindergartenblag. Wenn man professionell sein will, sollte man auch so handeln, um so verstanden zu werden.
Aber obiger Beitrag sieht so aus, als ob eine 15-jährige Aushilfszicke sich vor dem Spiegel im Schönheitssalon von Mami-Millionärin über das Nichterscheinen ihrer langersehnten Monats-Periode (zur Unterstreichung der Weiblichkeit bei Freundinnen, die noch garkeine haben) vor Wut sich selbst zu zerfetzen bereit ist…
Sorry, das war grade auch nicht professionell. Aber ich behaupte auch nicht das ich professionell bin. Ich kann, was ich kann und das erlaubt mir im Leben nicht wenig. Und ich helfe sehr gerne, und nicht wie diejenigen, die Woltlabs Burning Bord nur aus dem Grund kaufen, um die schönste Weboberfläche zum Interessenten-Zusammenscheißen zu haben…
Lernen kann man alles. Es ist nur ein Weg und ein Interesse dorthin nötig!
Gruß
User :)
Eddy says:
January 7, 2012 at 23:58 (UTC 1)
Kurz in einem Satz : Ein Root ist eine Waffe !
Und noch einer : Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !
Falsch konfiguriert, kann so was ganz schnell mal mehrere 10.0000 kosten.
Das gilt auch für die GUI freaks, welche sich mit Plesk oder Konfixx ihren Server Dienste mal eben so zusammenklicken.
Und ich wüsste nicht das man sich als Root- Server Betreiber “Haftpflicht Versichern” kann.
Eduard says:
January 26, 2012 at 16:19 (UTC 1)
Ich finde die Sache hat hier 2 Seiten : Ich kann mich noch gut daran errinern wie ich als Blutiger Linux anfänger lernen wollte mit dem System umzugehen! Ich dachte mal gehst du in einen Linux forum und fragst da mal wo man anfangen kann….. Dumm Dumm und naiv ist das gewesen! von 20 Antworten war eine mit der ich was anfangen konnte alles andere war so ungefähr “Lass Es” oder “du kriegst das nicht gebacken” oder “noch ein Kiddy der sein Linux haben will” und davon sind 90 % aller “Wir sind Linux” Foren voll gemüllt und dann fragt man sich woher und warum solche Leute gibs die halt ins kalte Wasser springen um irgend was zu lernen und zu sehen ok das klappt nicht oder ok so kann man es machen! Ich habe nicht gesagt es sich einer hinsetzen und mir eine Linux How To mit allen Konfigurations Möglichkeiten schreiben ich wollte Lediglig Wissen welches Lernmaterial ich da brauche und wo ich es vielleicht bekommen kann!
und zweite Seite ist: Es ist Klar dass wenn man sich mit seinem System nicht auskennt keine Root Server oder so änliches öffentlich Betreiben soll man kann das ja erst mal im eigenen Lan Testen und rumprobieren und vielleicht mal nicht gleich 10000 Euro investieren und sagen für soviel Geld muss sich das auch lohnen! Jeder hat klein angefangen und es ist noch keiner über Nacht Profi geworden.Linux ist halt nicht in 2 oder 3 Monate zu erlernen das muss man akzeptieren!Doch wenn man genug Zeit Investiert dann mach Linux nur noch Spass!!
Netto Hikari says:
February 18, 2012 at 14:23 (UTC 1)
Hey,
auch, wenn der Artikel als Scherz gemeint ist (denke ich), hat er sehr wohl einen wahren Kern (mehr als das).
Dürfte ich ihn eventuell auf mein Board kopieren? Natürlich mit Backlink.
Mfg,
Netto
Stefan H. says:
April 14, 2012 at 14:54 (UTC 1)
Jeder Linux-Admin hat mal klein angefangen. Sicherlich ist es nicht besonders klug, ohne Hilfe einfach draufloszubasteln. Allerdings lernt man meiner Meinung nach auch am Meisten durch ausprobieren und aus Fehlern lernen…
ezz says:
April 26, 2012 at 13:53 (UTC 1)
WO IST DIE SCHEIß REGISTRY BEI LINUX!!
linux says:
April 28, 2012 at 13:40 (UTC 1)
ja. und wegen solchen eingebildeten snobs, die sich durch so einen Artikel auf der basis anderer pseudo-eliten zur über-pseudo-elite heraufsteigern, lasse ich meine netten, doch sowieso zusammengeklickten asp.net Anwendungen auf kunterbunten Windows Servern laufen und bin auch noch stolz darauf….
dragon-hips says:
May 25, 2012 at 14:37 (UTC 1)
Als erstes, Du bist echt böse ;-)
und Du hast recht. Aber liegt das nicht daran, das die “Verdummung” “Einzug” hält?
Wer kann denn richtig lernen und verknüpfen? Ich weiß wovon ich rede, denn ich “kenne” eine(n) Jugendliche(n), der/die mit Lerntechniken mal so in 6 Wochen die Hauptfächer intensiv gelernt hat. Das war dann ne 2,5 im Durchschnitt. Vorher wars “wirklich” schlechter. Und es machte “dann” auch Spaß zu denken und aktiv zu werden im Unterricht. Der Witz, Musik im Ohr, Rechner für recherche nebendran und lust am Lernen! Ich war sprachlos!!!
Was ich damit sagen will, das ist ein riesiger Berg, nur um mal einen “Server” hier zum Spielen richtig und sicher aufzusetzen. Wenn vorher beim Lernen kein Erfolg vorhanden ist, keine Lerntechniken, keine Vorgehensweise, woher soll denn dieses Spannungsfeld von “Null Wissen” und das “Emotionale” klicki klicki bunti bunti überwunden werden?
Zumal der Provider verdient so richtig gut. Würde mich interessieren, wieviel % das vom Gewinn ausmacht. Nichts machen, nur Rechnung schreiben. Cool, ist wie Geld drucken. Mit Anwalt eine Flat-Klage ausmachen….. Und der Porsche steht da.
Das ist zum scheitern verurteilt, und die Gemeinschaft zahlt mit Bot und Co.
Ich kann Dich voll verstehen, aber das Problem ist das lernen, denn Wissen ist abstrakt und muß für “uns” übersetzt werden. Nur wer bringt es bei? Und was und wie?
Ist nicht Deine Aufgabe, aber vieleicht ist es nun leichter nachzuvollziehen, diese “klicki klicki bunti bunti” Genration.
Also willkommen in der neuen Generation des “klicki klicki bunti bunti” und der Wissensverdoppelung alle “X” Jahre oder gar schon Monate. Tolle Schere *lol*
User says:
May 31, 2012 at 05:03 (UTC 1)
Hallo Mitschreibende :)
Zitat: Eddy:Kurz in einem Satz : Ein Root ist eine Waffe !
Und noch einer : Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !
Falsch konfiguriert, kann so was ganz schnell mal mehrere 10.0000 kosten.
Das gilt auch für die GUI freaks, welche sich mit Plesk oder Konfixx ihren Server Dienste mal eben so zusammenklicken.
Und ich wüsste nicht das man sich als Root- Server Betreiber “Haftpflicht Versichern” kann.
Ein Root ist eine Waffe, ja. – er kann eine sein. Doch alleine schon das Wort Waffe lässt bei den meisten Deutschen, deren Lieblingswörter “Steuern und Schadensersatz” sind, sämtliche Körperbehaarung aufstacheln. Ja, hierzulande liebt man es einfach, selbst aus einer Lappalie einen riesigen Elefanten zu zaubern. Damit meine ich keine Bagatellisierung von Schäden, die durch entfremdete root-server entstanden sind!
NEIN! Ich sehe einfach nur hierulande eigentlich jeden darauf warten, das er aus irgendetwas mächtig viel Kohle schlagen kann: Herr Oberkonservativling von 85 Jahren (der wegen seiner Blindheit schon lange hätte den Führerschein abgeben sollen) und – der niemals Kinder mochte – sieht: Nachbarskind spielt u dicht am neuen Mercedes S-Klasse des Herrn Oberboss. Das Kind hat niemals etwas angestellt, doch findet … einen mächtigen Kratzer (den er weil er nicht autofahren kann, sich selbst zugefügt hat) – weiss, das die Eltern des Kindes gerade ein Haus gebaut haben/bauen, und wie er ihnen am besten an die Karre p… kann: Er macht ein Foto (bzw. lässt es von seiner Sekretärin machen, da er selbst zu … ist dafür… und verklagt die Eltern des Kinds auf Schadensersatz… Er klagt solange, bis das Leben der Eltern total ruiniert ist. Was hatte er davon? nichts!
Das kann man übertragen: Trachte einem Neuling nach dem Leben (nach seinem neuen Root) – er wird Fehler machen – (wohl viel mehr aus Angst, als durch Unkenntnis) – und, wenn er in Foren fragen kommt, dann wird er angeschissen, macht alles selbst, noch mehr Fehler und dann? WER IST DANN SCHULD??? W E R???
Keiner hat das Recht auf kostenlose Patentrezepte: Doch wenn man einem “was kaputtmachen” will – KOMISCH – DANN kommen die ausgeklügelsten Folgeerklärungen von vielen “großen Meistern der Linux-Server-Administration, Programmiererei usw…” – als ob plötzlich das Wortvolumen so wichtig ist, wie einem Spammer das Datenvolumen seines geistigen Dünnschisses…
@Eduard: Siehst das so wie ich in etwa :) : Sucht man Hilfe: Ablehnung / Ist es u spät: Belehrungen / Hat man es doch geschafft: Ehre=trotzdem 0
Kinetize says:
June 19, 2012 at 11:20 (UTC 1)
Du beschwerst dich?
Schon mal davon gehört das es dein Job ist sowas auszubaden?
DoomStyler says:
June 29, 2012 at 05:47 (UTC 1)
Ich bin zufällig auf diese Seite gekommen und das ist reiner Dreck.
Ich kenne mich mit Linux zwar auch nicht so gut aus kenne aber die Basics…
Naund? Ich bekomme mein Vserver Gesponsort es ist zwar nur ein kleiner reicht aber für meine Zwecke
klugshitter says:
January 24, 2013 at 18:04 (UTC 1)
Hiho…ich schließe mich doomStyler an…xD wie sich manche hier nass machen…angst vor knast oder wad? XDDD ………ein root server kann sehr viel geld kosten..uhhhh…haftpflichtversicherung…uhhhh….einfach machen. schön viel illegales zeug down und vorallem uploaden. ARschlecken!( hier auch nochmal schöne grüße an die GEMA wegen meinem Video! :)
Jeder der einen eigenen Server möchte und brauch, soll ruhig probieren und basteln. Ist nichts dabei. Musste auch erstmal alles auf die reihe bringen :)))))) und keiner muss sich HIER Angst von irgendwelches homos machen lassen. So nun kann der liebe Admin meinen Post gleich wieder bannen :) wenn Ihr aber ehrlich seit dann wisst ihr das ich recht habe..
1337|pwn|whatever says:
January 29, 2013 at 16:05 (UTC 1)
Der Vergleich von einem “Root-Server” und einer “Waffe” ist doch ziemelich an den Haaren herbeigezogen und maßlos übertrieben, selbst wenn es mit einem Augenzwinkern lesen lässt. Dein pseudo elitärer-1337-Text bringt mich zum kotzen. ein digitaler Schwanzvergleich!
Paule says:
February 16, 2013 at 03:07 (UTC 1)
Hallo zusammen,
ich finde den Artikel durchaus lesenswert und mit nicht wenig Wahrheit. Ich selbst bin ständig mit Konfigurationen konfrontiert und mag es “quick and dirty”, was nicht bedeuten soll, dass es schlampig eingestellt ist, sondern effizient, zeitsparend, einfach und schnell. Das gilt für Server ebenso wie für die Websites. Es gibt für alles ein geeignetes Mittel und sei es eben Plesk, Webmin oder sonst etwas. Das klappt aber nur, bei umfangreich getesteten Systemen, abgestimmte Hard- und Softwarekonfiguration z.B. von Providern, sehr gut. Hier steckt jede Menge Erfahrung drin, die bei richtiger Anwendung und einem gesundenPasswort-Haushalt, extrem geringe Aussichten auf einen root-Zugriff bieten. In den meisten Distributionen ist der root-Account ohnehin deaktiviert.
Also ist es relativ einfach zu bedienen und einigermaßen sicher. Was ist aber bei einen Heimserver mit zusammengeschusterter Hardware und einfach draufgekloppter Software? Hier sehe ich viel mehr Ärger und ihr könnt mir glauben, ich hab viel getestet. Es liegt gar nicht am Wissen oder Unwissen, sonern einfach an der Komplexität der Installation und dem was man damit erreichen will. Als Beispiel sei es mal ein 13Watt eeepc 901, HDD/SSD 4/8 GB soll als NAS laufen. Getestete Lösungen, darunter FreeNAS, NAS4FREE, zentyal/ebox, openfiler, Amahi, Artica-Samba und natürlich Debian und Ubuntu OS. Bis auf die beiden OS läuft keine der Varianten zufriedenstellend oder lässt sich erst gar nicht ordnungsgemäß installieren. Wenn es dann doch einmal geklappt hat, dann läuft es mehr schlecht als recht.
Ok, es muss ein besseres Gerät sein, ein HP dc7600 soll es sein, aber die Probleme bleiben die gleichen, egal was ich versuche.
Nagut, ich mach es schlicht und einfach, Samba, NFS, WWW, FTP, SSH, mehr soll es ja gar nicht sein und das kann jede Distribution liefern. Denkste! tausende von Abhängigkeiten, Updates und Änderungen schrauben solange am System rum, bis alles nicht mehr so ist wie vorgesehen. Nach Stunden ist dann der Müll wieder raus und Hoffnung macht sich breit. Aber der Schein trügt, denn bis auf ” It work’s!” und Konsolen/SSH-Logins geht noch nicht sooviel.
An dieser Stelle dann macht es keinen Spaß mehr. Ich würde sogar sagen, hier werden dann die besagten Fehler gemacht. Ok, der Server soll nur im Netzwerk verwendet werden, also bekommt er einfach keinen Zugang zum Internet. Wie langweilig ist das denn, ich will doch die Fortschritte bei der Webentwicklung präsentieren, also schnell mal Port auf und schwupp ist das Internet doch im Server. So ein Bockmist, wie konnte mir das nur passieren und was hab ich mir dabei gedacht? Na gar nichts, denn ich hab ja vergessen was ich nicht gemacht hab ;-)
Deshalb wünsch ich mir ein nettes System wie Freenas, denn da kann soetwas nicht passieren, doch da ist WWW und FTP fürchterlich und ich muss zuviel daran verändern, denn der Unterbau ist nicht unbedingt installationsfreundlich. Die meisten anderen Varianten sind einfach zu groß und viel zu langsam. Was bleibt ist die Bastelei, die sich so nie wieder herstellen lässt, sollte mal etwas schiefgehen. Da hilft auch nicht das angelegte Backup, denn das System hat sich in der Zwischenzeit so gravierend verändert und ist gewachsen. Es ist einfach zu individuell, zu einzigartig, viel zu speziell. Schade eigentlich, es war so nett nach der anstrengenden Einrichtung, aber soviel hatte ich ja gar nicht gemacht damit. Nagut, die Daten der Familie sind dort gesammelt, aber das ist ne externe HDD mit NTFS, die geht auch am Windows. Wozu war es denn nun gut, das Ganze?
In diesem Sinne!
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[...] die Debian, CentOS oder Ubuntu LTS (in dieser reihenfolge) empfehlen.. hier nochmal meine links: burn a church burn a church [...]
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Linux Rechte - Jeder User kann alles sehen? - Linux: Linux-Forum says:
August 29, 2010 at 22:15 (UTC 1)
[...] mal lesen http://serverzeit.de/FreeBSD/admins-haften/ http://daemonkeeper.net/70/dein-neuer-linux-server/ User legt man mit "useradd" [...]
Linux Serverauslastung - Forum de Luxx says:
November 3, 2010 at 17:29 (UTC 1)
[...] boa da faellt mir echt nur das ein burn a church » Dein neuer Linux-Server __________________ Ich ziele nicht mit der Hand, wer mit der Hand zielt, hat das Angesicht seines [...]
VPS Linux Server einrichten - Forum Fachinformatiker.de says:
December 28, 2010 at 16:45 (UTC 1)
[...] burn a church Dein neuer Linux-Server __________________ We can only see a short distance ahead, but we can see plenty there that needs [...]
Firewall für Windows Server 2003 - Forum Fachinformatiker.de says:
December 31, 2010 at 10:36 (UTC 1)
[...] Kollege Flashpixx hatte letztens einen Link gebracht, der deine Situation auch ganz gut beschreibt: http://daemonkeeper.net/70/dein-neuer-linux-server/ __________________ And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who [...]
Hilfe Server geht immer down! - Server Support Forum says:
April 18, 2011 at 18:52 (UTC 1)
[...] [...]
Programme Installieren ( Debian 5.0 Server) - Linux: Linux-Forum says:
May 2, 2011 at 09:07 (UTC 1)
[...] [...]
Problem mit apt-get update und upgrade - Linux: Linux-Forum says:
July 1, 2011 at 09:04 (UTC 1)
[...] /* */ Oh mann, Leute die keine Ahnung haben, aber einen root-Server betreiben… Lies dir das hier mal bitte durch: http://daemonkeeper.net/70/dein-neuer-linux-server/ [...]
Anonymous says:
August 8, 2011 at 15:57 (UTC 1)
[...] */ http://daemonkeeper.net/70/dein-neuer-linux-server/ Zum Thema: ifconfig sollte Dir Deine IP-Adresse liefern (Nach "inet(X) addr"). Die [...]
Anonymous says:
August 9, 2011 at 07:39 (UTC 1)
[...] [...]
vServer Erfahrungen eines Einsteigers | bejonet says:
October 13, 2011 at 16:42 (UTC 1)
[...] ich mir von den oben genannten Profis schon nahezu spöttisch anhören. Sehr oft wurde man auf den Artikel von burnachurch verwiesen, in dem dieses Thema angesprochen wird. Darum ist uns bewusst geworden, dass unser [...]
Anonymous says:
January 29, 2013 at 21:37 (UTC 1)
[...] http://daemonkeeper.net/70/dein-neuer-linux-server/ [...]