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Sep
23
2008

Ich könnte es nicht besser sagen

… was hier steht.

Dafür breche ich sogar mit einer Regel hier und linke direkt mal fremd. Die Probleme, die sich Ubuntu selbst macht, werden ja schließlich nicht weniger.

8 comments

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  1. Dunkelangst says:

    Ich Danke Dir. Es ist mir eine Ehre, dass du zu meinem Blog verlinkst!

    Gruß
    Dunkelangst

  2. chriss says:

    moin

    die probleme die man sich “mit ubuntu selber macht” liegen wohl nicht wirklich an ubuntu.
    zumindest diesmal nicht.

    missi hat letztens erwähnt dass ubuntu debian so weit kopiert dass sogar die bugs mitgenommen werden.

    ich denke das hier passt doch einigermassen: http://www.linuxscrew.com/2008/09/09/weekly-portion-of-linux-humor-6-pics/

  3. Arno says:

    Sicher liegt das an Ubuntu, das Problem betrifft eine Vorabversion eines Entwicklungskernels, der im Testzweig des nächsten Ubuntu-Majorrelease gelandet ist – noch bevor dieser überhaupt veröffentlicht wurde.

  4. Toady says:

    Nunja, ist ja schon sehr einseitig geschrieben. Canonical entwickelt ja auch einiges selbst (upstart mag mir da grade in den Sinn kommen – wenn auch in eher negativer Gestalt ;)), und wie dort erwähnt wird Gnome auch finanziell und mit Mannentwicklerstunden unterstützt.

    Ich bin (wie schoneinmal erwähnt) Ubuntu-User “der ersten Stunde”, ich hatte fünf Ubuntu-Generationen hintereinander auf meinem Desktop, und das dist-upgrade hat jedesmal fehlerfrei geklappt (naja, mehr oder weniger fehlerfrei).
    Mir ganz persönlich stinkt Ubuntu auch immer mehr – aber das liegt nun nicht daran, dass Canonical zu wenig zurück gibt (das tun sie nämlich sicher nicht – werf ich mal als unbewiesene Hypothese in den Raum). Mich ganz persönlich stören die immer mehr werdenden kleinen Helferlein, die man nur mit roher Gewalt wieder loswird (der NetworkManager sei hier mal genannt).

    Klar, die sind auf ihre Art und Weise *für die Zielgruppe* sicher interessant, sogar nützlich (dieses “Ding”, was nun in Intrepid ein via ecryptfs gecryptetes Verzeichnis ins homeverzeichnis mounted, und dabei irgendwie an den gnome-keyring gebunden ist, es also ohne weitere Interaktion direkt bei der Anmeldung am gdm gemounted werden kann, find ich ne recht spannende und vorallem höchst nützliche Entwicklung, vorallem für Einsteiger, die vor Vollverschlüsselung -aus gutem Grund- zurückschrecken). Das ist doch nichts schlechtes – das geht ja damit sogar einfacher als mit TrueCrypt unter Wintendo (den Bitlocker lass ich mal außen vor, zum einen gibts den nur in $teurer Vista-Version, zum anderen ist das ein System zur Vollverschlüsselung einer ganzen Partition), und einfach ist doch nicht immer direkt schlecht).

    Bei den ganzen Rants über Ubuntu, dass es so DAU-kompatibel sei usw., kommt mir immer ein Zitat von Linus in den Sinn (IIRC wars die Ankündigung zum Kernel 0.2 oder so), das lautete sinngemäß:
    “Sehnst du dich nicht auch nach den Tagen zurück, als Männer noch Männer waren, und ihre Gerätetreiber selbst geschrieben haben?” – also ich nicht, ehrlich :)

    Für einen Server ist Ubuntu sicher nicht die erste Wahl – aber für nen Desktop habe *ich* noch keine pflegeleichtere Distribution kennenlernen dürfen.
    Fünf mal “aptitude dist-upgrade” in Folge, und alles lief danach noch, und ich habe alle Software in einer für mich akzeptablen Aktualität, ohne Backports oder andere Fremdquellen – das soll erstmal ein anderer Distributor nachmachen (OK, bei Debian würde das auch locker 15 Jahre dauern, und über Aktualität für ein Desktopsystem dürfen wir da mal gar nicht reden *eg*).

    Auch mein jetztiges System tut nun wieder seit 7.04 treu seinen Dienst – und ich bin mir sicher – auch das dist-upgrade zu intrepid übersteht es. Wenn ich dagegen an sid auf dem Desktop denke…
    Klar, man bekommts immer gefixt – aber die Zeit, die dabei immer draufgeht. Für SuSE bin ich wohl zu blöde, da brauch ich zig Fremdquellen und nach spätestens drei Monaten fliegt mir der Paketmanager auseinander und kann ettliches nimmer auflösen, für Gentoo bin ich zu ungeduldig, und auch da ist irgendwie dauernd irgendwas br0ken – viel mehr bleibt da ja nicht mehr.

    Ich möchte Debian ja nicht missen – will man auf dem Server Linux haben gibts wohl nichts besseres (in puncto Kontinuität, Kompatibilität der Pakete untereinander – halt das, was man auf nem Server braucht) – aber stable auf nem Desktop will man nach spätestens drei Monaten nimmer (oder man braucht zig backports, dann fällts einem spätestens beim dist-upgrade auf die Füße), und bei sid ist man dauernd am rumschrauben.

    Ubuntu funktioniert einfach – zwar bloatig, aber es tut, irgendwie, auch wenn ich bis dato noch nicht wirklich begriffen habe, wofür ich diese ganzen Helferlein brauche. Lässt man sie einfach, und beherzigt die Warnungen ists aber gutmütig und tut, und das über Jahre hinweg.
    Ich muss mich den ganzen Tag um amoklaufende Systeme kümmern – da ists doch recht beruhigend zu wissen, dass mein eigener Desktop zwar etwas träger, weil bloatig, aber doch zuverlässig wie ein altes Brauereipferd, tut, was man möchte :)

  5. John McClaine says:

    Das mit dem Kernel und den “nur” 100 Patches finde ich ein gutes Beispiel, wie man Statistiken selber auslegen kann ;)

    Ubuntu hat kein grosses Interesse am Kernel denn das ist nicht Ubuntus Hauptaugenmerk! Bei Ubuntu liegt er ganz klar auf dem Desktop (Gnome)! Wetten hier sieht es ein bisschen anderst aus was die Patches angeht? ;)

    Ubuntu ist eine Dektop-GNU/Linux und primär für den Desktop gedacht und nicht auf Servern.

  6. Flokass says:

    lol…
    dass der treiber von intel selbst kommt :)

  7. detru says:

    nunja…ich kann nicht ganz nachvollziehen was daran schlecht ist “nur” 100 patches einzureichen…mich würds nichtmal stören wenn sie gar nichts an den kernel zurückgegeben hätten.
    Warum? Weil Canonical nirgendwo einen vertrag unterschrieben hat, soundsoviel Patches zurückzugeben. Fertig und Aus.
    Wenn die Kernelentwickler wollten, dass man gefälligst bei verwendung min. soundsoviel patches zurückzugeben hat, dann sollen sie das in die Lizenz schreiben.

    Ansonsten ist das einfach nur kindisch.

  8. kjell says:

    Der hardwareschädigende Treiber ist in allen Linux-Distributionen enthalten, die die entsprechende Kernelversion enthalten (das steht im übrigen auch in dem Heise Artikel). Da von einem Problem zu sprechen, welches sich Ubuntu selbst machen würde ist dann doch eher als Ubuntu-Hetze abzustempeln.

    Das ändert natürlich nichts an der sonstigen Kritik an Canonicals Einsatz in der Branche “Freie Software”.

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