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Zuweilen gibt es ja doch nervende Tätigkeiten, mit denen man sich als Serveradministrator beschäftigen muss. Dazu gehören Sätze wie “Kannst du mal eben auf allen Servern ein ‘/etc/init.d/apache2 restart’ machen?“. Es folgt eine stupide Tätigkeit, 5 oder 10 Mal ein neues Tab in der KDE “konsole” zu öffnen, sich auf allen Servern einzuloggen und den Befehl über Konsoles Sitzungsmanager automatisch an alle Tabs zu senden.
Das ist natürlich ein untragbarer Zustand für einen faulen ungeduldigen Menschen voller Hybris wie mich, also dachte ich mir, schaffe ich dem Abhilfe indem ich das automatisiere. In einer Nacht- und Nebelaktion entstand schließlich “ksshmenu”, ein kleines KDE Kicker Applet, das sich in den Desktop einhängt. Gnome Benutzer können das mächtigere und ausgereiftere SSHMenu benutzen. Inspiriert davon baute ich ein minimales Äquivalent dazu für KDE und den KDE Terminalemulator konsole. Bei entsprechenden Feedback, Lust und Laune ist es jedoch durchaus noch im Bereich des möglichen aus meinem ksshmenu ein ausgereifteres Programm zu machen.
Funktionsumfang und Screenshots
Screenshots
Vollbildansicht mit (automatisch) gestarteten Konsole Sitzungen
Menüansicht mit verschachtelten Kategorien
Deutsche und englische Lokalisierung (systemabhängig) mit dem Einstellungsdialog.
Funktionsübersicht
- Kontextmenü für Server, die per Mausklick eine SSH-Sitzung in einer Konsole öffnen
- Beliebige verschachtelbare Gruppen und Servereinträge
- XML-basierte Konfigurationsdatei um möglichst flexibel zu sein (und bleiben)
- Die Möglichkeit Gruppen von Servern in einer getabbten Shell zu öffnen und so über KDE konsole automatisch parallel anzusprechen
- Open Source (GPL 2)
Bei entsprechendem Interesse und Wünschen ist ksshmenu mit Sicherheit noch sehr ausbaufähig. Ebenso ist meine Anwendung kaum getestet, gemäß dem Credo “release early, release often”.
ksshmenu-0.1.tar.bz2 (508.9 KiB, 1,312 hits)
ksshmenu_0.1-1_i386.deb (44.9 KiB, 1,122 hits)