Aug
22
2008

Der UnSinn KDE 4

Die Desktopumgebung mit zugehörigem Window-Manager ist für Linux-Benutzer nicht irgendeine Frage, sondern gleich nach der verwendeten Distribution die zentralste aller Glaubenskriege. Wurden Kriege früher noch um Länder und Religionen geführt, so tritt heute KDE gegen Gnome an. Da dies aber natürlich für sich noch nicht reicht, kämpft auch die Allianz der beiden großen Desktopumgebungen, gegen die Puristen und ihre Fenstermanager, deren heldenhafte Krieger Namen wie Xfce, WindowMaker, Fluxbox, Blackbox und Enlightenment tragen.

Das reicht natürlich nicht. Nun muss sich auch noch gestritten werden, welche Version von KDE man zum Beispiel einsetzt.

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Jul
27
2008

Die Festplattenauslastung ermitteln

Es gibt Dinge, die werden besser, je älter sie werden. Computer gehören definitiv nicht dazu, denn die haben immer das selbe Problem: In dem Moment wo ein neuer Rechner über den Laden geht, ist dieser schon veraltet. Jungspund der ich bin, freute ich mich damals wahnsinnig über meine hochmoderne Festplatte mit einer unglaublichen Kapazität von 2 GB und Ultra DMA-Unterstützung.

Das bedeutet, ich hatte eine Festplatte die theoretisch (und auch nur da) 33,3 MB pro Sekunde lesen konnte. Heute gibt es Netzwerkanschlüsse, die mehr Durchsatz liefern. An der Stelle mag ich es aber mit den Sentimentalitäten belassen, denn der IDE-Standard ist Geschichte und auf den Servern findet man heutzutage zumindest SATA-Festplatten oder gar SAS. Und auch diese Technologien stoßen an Grenzen, insbesondere auf stark beanspruchten Servern wie Datenbanken oder Imageservern.

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Jul
20
2008

Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Völkerverständigung ist ja so eine Sache für sich. Insbesondere in multinationalen Konglomeraten wie Europa. Da gibts die Froschschenkelfresser, die Spaghettifresser, die Krautfresser, die Schluchtenscheißer und natürlich die Krautfresser. Wenn nicht gerade Fußball-Europameisterschaften stattfinden mag man sich sogar ganz gut leiden.
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Jun
27
2008

Konzert: Cult of Luna in der Arena Wien

Es ist gerade eine gute Zeit, die man als Hörer züchtiger Musik erlebt. Der Grund ist einfach wie nahe liegend, alles mit Rang und Namen tourt gegenwärtig durch Europa, im April ISIS und vorgestern der nächste große Namen im Geschäft: Cult of Luna.

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Jun
16
2008

Angriff der Teutonen

Nun ist verständlicherweise nicht jeder in einer Großstadt aufgewachsen. Große Konzerte, Sportereignisse und U-Bahnen kennt man auf dem Lande nicht. So war es für mich natürlich zunächst ein anderes Leben in einer Millionenstadt, nachdem ich 20 Jahre in einer Kleinstadt weitab von allen größeren Metropolen verbrachte.

Man gewöhnt sich auch sehr schnell an die Vorzüge eines funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs und daran Konzerte bequem und unkompliziert zu erreichen. Doch eines, das kennt man in Österreich aus sportlichen Gründen natürlich kaum: Fußballspiele die Massen anziehen. Bis heute.

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Jun
01
2008

Zurück aus Liberty City

Kein Spiel (oder Film, Musik CD) war jemals erfolgreicher gestartet wie Grand Theft Auto IV (GTA IV) und bringt eine derart gewaltige Medienpräsenz mit sich. Selbst Medien wie Spiegel loben das Spiel, nachdem man dort sonst eher Technikdeterminismen wie “Killerspiele machen Killer” verbreitet. Da ist es natürlich absolut keine Frage mehr, dass auch äußerst gute und züchtige mediale Präsentationen wie sie meine Seite sind, ein paar Worte zum Spiel verlieren müssen.

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May
16
2008

ksshmenu – A graphical SSH manager for KDE

» Deutsche Version
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May
16
2008

ksshmenu – Ein grafischer SSH-Manager für KDE

» English version

Zuweilen gibt es ja doch nervende Tätigkeiten, mit denen man sich als Serveradministrator beschäftigen muss. Dazu gehören Sätze wie “Kannst du mal eben auf allen Servern ein ‘/etc/init.d/apache2 restart’ machen?“. Es folgt eine stupide Tätigkeit, 5 oder 10 Mal ein neues Tab in der KDE “konsole” zu öffnen, sich auf allen Servern einzuloggen und den Befehl über Konsoles Sitzungsmanager automatisch an alle Tabs zu senden.

Das ist natürlich ein untragbarer Zustand für einen faulen ungeduldigen Menschen voller Hybris wie mich, also dachte ich mir, schaffe ich dem Abhilfe indem ich das automatisiere. In einer Nacht- und Nebelaktion entstand schließlich “ksshmenu”, ein kleines KDE Kicker Applet, das sich in den Desktop einhängt. Gnome Benutzer können das mächtigere und ausgereiftere SSHMenu benutzen. Inspiriert davon baute ich ein minimales Äquivalent dazu für KDE und den KDE Terminalemulator konsole. Bei entsprechenden Feedback, Lust und Laune ist es jedoch durchaus noch im Bereich des möglichen aus meinem ksshmenu ein ausgereifteres Programm zu machen.

Funktionsumfang und Screenshots

Screenshots



Vollbildansicht mit (automatisch) gestarteten Konsole Sitzungen




Menüansicht mit verschachtelten Kategorien




Deutsche und englische Lokalisierung (systemabhängig) mit dem Einstellungsdialog.

Funktionsübersicht

  • Kontextmenü für Server, die per Mausklick eine SSH-Sitzung in einer Konsole öffnen
  • Beliebige verschachtelbare Gruppen und Servereinträge
  • XML-basierte Konfigurationsdatei um möglichst flexibel zu sein (und bleiben)
  • Die Möglichkeit Gruppen von Servern in einer getabbten Shell zu öffnen und so über KDE konsole automatisch parallel anzusprechen
  • Open Source (GPL 2)

Bei entsprechendem Interesse und Wünschen ist ksshmenu mit Sicherheit noch sehr ausbaufähig. Ebenso ist meine Anwendung kaum getestet, gemäß dem Credo “release early, release often”.

  ksshmenu-0.1.tar.bz2 (508.9 KiB, 1,312 hits)

  ksshmenu_0.1-1_i386.deb (44.9 KiB, 1,122 hits)

May
08
2008

Ach du lieber Buddha!

In einer unglaublich lauten Welt voller Informationsüberladung durch seichte Medien mit bescheidenen journalistischem Interesse und mehr als zweifelhafte Unterhaltung durch angebliche Musiker wie Sido und Bushido sucht der großstädtische Teilzeitphilosoph nach Ruhepolen und spirtuellen Ausgleich. Immer mehr finden diesen im Buddhismus und loben diesen für die angeblich hohe Toleranz gegenüber anderen Denk- und Glaubenssystemen.

Das halte ich für Blödsinn, aber meinetwegen soll sowieso jeder machen was er mag, solange man mich nicht damit tangiert. Die ach so toleranten Buddhisten und Unterstützer selbiger gehören aber definitiv nicht dazu. Man kann in diesen Tagen durch keine größere Stadt laufen, ohne ständig von lautem “Free Tibet!” skandierendem Pöbel belästigt zu werden. Dumm nur, dass die wenigsten Mitgröhler und -läufer auch nur die geringste Ahnung über die Geschichte Tibets haben.

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Apr
24
2008

Konzert: ISIS in der Arena Wien

Isis ist die ägyptische Göttin der Sonne und ausgerechnet die streikte am Montag, als das Konzert jener Kapelle angesetzt war, die sich ausgerechnet nach dieser Göttin benannt hat. So war der Weg zur Arena von kaltem Regenwetter begleitet.

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